Werkstatt METALL 2011
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Die Maßnahme wird aus dem  Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert.

“Werkstatt vor Ort“ - Ein Berufsorientierungsprojekt für SchülerInnen im ländlichen Raum

Das Mikroprojekt "Werkstatt vor Ort" wurde im Jahr 2009 von der Fa. Herbrig & Co. GmbH gemeinsam mit IMPRO entwickelt und vom regionalen Koordinierungskreis unter Leitung des Jugendamtes Pirna im Programm Stärken vor Ort zur Förderung ausgewählt. Projektpartner für die Berufsfelder HOLZ und ALTENPFLEGE war bzw. ist die AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH Dresden.

Ziel des Projektes war und ist es, dass Schüler/Innen im ländlichen Raum als ergänzende und vertiefende Berufsorientierung erste praktische Erfahrungen in drei Berufsfeldern sammeln: METALL, HOLZ und ALTENPFLEGE. Berufsausbilder der drei Berufsgruppen kommen dazu mit einer mobilen Werkstatt aus dem Koffer in die Schule und führen Kurse mit Kleingruppen durch. Im mehrstündigen bis eintägigen Kursen erhält jeder Schüler Gelegenheit, sich in drei Berufsfeldern auszuprobieren.

Kleine Erfolgserlebnisse und die praktische Anwendung von Schulwissen sollen die Lernmotivation fördern sowie das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit stärken. Im Ergebnis sind die Jugendlichen in der Lage, eine fundiertere Berufswahl bei Kenntnis realitätsnaher Situationen und Tätigkeiten für unterschiedliche Berufsfelder zu treffen. Gleichzeitig werden mögliche Ausbildungsalternativen zum derzeitigen „Wunschberuf“ durch Angebote des praktischen Ausprobierens und Gesprächen mit Ausbildern weiterer Berufsfelder der Region aufgezeigt.

Im Projekt wurden die vorhandenen Werkräume bzw. Fachkabinette an den Schulen genutzt, was für die teilnehmenden Schulen enorme organisatorische Vorteile verschaffte. Alle Arbeitsmaterialien, Werkzeuge und Anleitungen für berufstypische Tätigkeiten wurden bereitgestellt. Die Ausstattung der "Werkstatt vor Ort" verbleibt bei  der Fa. Herbrig und wird gemeinsam mit IMPRO (kostenfrei) für weitere berufspraktische Aktionen an Mittelschulen in der Region eingesetzt. 

Das Projekt wurde mit bzw.in den Mittelschulen Geising, Bad Gottleuba, Königstein und Dippoldiswalde erfolgreich umgesetzt. Bis Ende 2009 nahmen ca. 130 Jugendliche der Klassenstufen 8 und 9 teil. Die geplanten Teilnehmerzahlen wurden damit deutlich übertroffen. Das Angebot wurde von den Mittelschulen und teilnehmenden Schülern und Schülerinnen begeistert aufgenommen als auch die Fortsetzung in 2010 als auch gezielte Ergänzung um weitere schulergänzende Lernangebote für diese Berufsfelder vereinbart.

Bild 1: Begleitende Exkursion zur Fa. MB Maschinenbau Berggießhübel von Schülern der Mittelschule Bad Gottleuba.

Bild 2: Egon Herbrig, Fa. Herbrig, zeigt einer Teilnehmerin eine Variante zum richtigen Sägeanschnitt an einem Metallteil. 


Bild 3: Helfried Wahl, Ausbilder der Fa. Herbrig, prüft ein Werkstück und gibt Tipps zur weiteren Bearbeitung. 

Bild 4: Udo Mäder, Ausbilder der AWO Kinder- und Jugendhilfe gGmbH Dresden, hilft bei der Montage eines Stövchens.

Die Maßnahme wurde aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) kofinanziert. Der Fonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Förderung unseres Kleinprojektes.