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"Bärensteiner Gespräche" - Die Regionale Wirtschaftskonferenz des IMPRO e.V.Die "Bärensteiner Gespräche" finden in etwa im Jahresrhythmus zu wechselnden Thematiken statt. Die erste Konferenz im Jahr 2002 wurde von Egon Herbrig, dem damaligem Geschäftsführer der Herbrig & Co. GmbH - Präzisionsmechanik Bärenstein und Vorsitzenden des IMPRO e.V., ins Leben gerufen. Die erfolgreiche Gesprächsreihe wird vom IMPRO-Interessenverband bis heute weitergeführt. Die Konferenz findet regelmäßig starke Beachtung insbesondere bei Unternehmerschaft, Bildungsakteuren, Politik und Verwaltung. Den Kern der Konferenz bilden Impulsvorträge namhafter Referenten sowie eine abschließende Podiumsdiskussion unter Beteiligung des Auditoriums. Nachfolgend haben wir für Sie chronologisch die bisherigen Themen, Inhalte und Ergebnisse dokumentiert.
1. Bärensteiner Gespräche 24./25. Mai 2002 Egon Herbrig, Geschäftsführer des Unternehmens Herbrig & Co. GmbH Präzisionsmechanik Bärenstein und anerkannte Fachkoryphäe der Präzisionsmechanik im Osterzgebirge, lud zu o.g. Thematik am 24./25.05.2002 erstmals die interessierte Fachöffentlichkeit und Vertreter aus Politik und Verwaltung zu einer Unternehmenskonferenz nach Bärenstein ein. In Vorträgen wurden die Ergebnisse der Teilprojekte -Herstellung und Einsatz von „Präzisionswissen“ zur Überwindung von Wachstumsschranken- der Fa. Herbrig & Co. GmbH, Bärenstein (*FKZ 01HL0025) und der Fa. T.O.P. GmbH, Heidenau -Entwicklung einer dynamisch-modularen Qualifizierungskonzeption zur Erzeugung industriezweigspezifischen Wissens- (*FKZ 01HL0026) vorgestellt und die Auswirkungen und Schlussfolgerungen diskutiert. Ziel der Konferenzbeiträge war, auf Basis der Forschungsergebnisse einen Dialog in Gang zu setzen, indem die betriebliche Verantwortung jedes Unternehmens selbst verdeutlicht wird, Erfahrungen ausgetauscht sowie praktikable Wege zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses und der betrieblichen Weiterbildung als auch des wettbewerbsrelevanten regionalspezifischen -Präzisionswissens- angeregt werden. Dabei kamen auch Auszubildende und Beschäftigte selbst zu Wort. Die Unternehmen des von Egon Herbrig geführten Interessenverbundes Metall- und Präzisionstechnik Osterzgebirge bestätigten in ihren Wortmeldungen die Richtung der Beiträge in Bezug auf Humanressourcen in Wirtschaft und Gesellschaft sowie den regional-kooperativen Lösungsansatz. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die enge inhaltliche und planerische Abstimmung von Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen, vergleichbar der Dualen Berufsausbildung, eine Erfolgsbedingung der Aus- und Weiterbildung ist. Dazu sei es notwendig, besonderes für kleinere Unternehmen, die Beschäftigungspotenziale und -anforderungen bekannt zu machen und inhaltlich laufend zu aktualisieren als auch einen regionalen Verbund aller Akteure zum gegenseitigen Vorteil und unter Berücksichtigung der Wettbewerbspositionen voranzubringen. Dazu wurden weitere Schritte zwischen den Anwesenden verabredet. Das Rahmenprogramm umfasste ein Besichtigung der Fertigung der Fa. Herbrig als auch der Glashütter Uhrenfirma Lange & Söhne sowie eine Leistungsschau wichtiger Unternehmen des IMPRO-Verbundes. *Teilprojekte des vom BMBF/Bundesministerium für Bildung und Forschung, DLR-PT Innovative Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen geförderten Verbundprojektes „Humanressourcen als Engpassfaktor für die Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen (kmU-HR)“
2. Bärensteiner Gespräche 14./15. November 2003
3. Bärensteiner Gespräche 30./01. Juli 2005
4. Bärensteiner Gespräche 15. Dezember 2006
5. Bärensteiner Gespräche 20. Juni 2008 IMPRO veranstaltete am 20. Juni 2008 im Europark Altenberg zum fünften Mal die „Bärensteiner Gespräche“ mit ca. 70 Teilnehmern, darunter Gästen aus dem Bundeswirtschaftsministerium und vom DLR-Projektträger. Drei IMPRO-Mitgliedsunternehmen (Dittersdorfer Präzisionsmechanik Wonneberger GmbH, Fertigungs- und Automatisierungstechnik GmbH Dresden und Telegärtner Gerätebau GmbH Höckendorf) stellten die Ergebnisse betrieblicher Innovationsprojekte zur übergreifenden Thematik „Integration von Wissensarbeit in die Geschäftsprozesse von KMU“ vor, die im Rahmen des Programms „Fit für den Wissenswettbewerb“ des Bundeswirtschaftsministeriums bearbeitet wurden (FKZ: VIIB4-003070/13). Mit den Ergebnisvorstellungen anläßlich der 5. Bärensteiner Gespräche wurde der Auftakt für den Transfer und die Nachnutzung durch weitere Unternehmen gelegt.
Kernanliegen der drei Projekte war der Einsatz moderner Methoden der Wissensgewinnung und -nutzung, wie z. B. des „Aufgabenbezogenen Informationsaustausches“ (AI) mit Fokussierung auf folgende betriebliche Schwerpunkte: Dabei wurden deutliche Verbesserungen bei der Innovations- und Produktivitätssteigerung (IPS) erreicht und ergebniswirksam umgesetzt. Empfehlungen und Hinweise zur Nachnutzung boten Interessierten Ansätze für die effiziente Gestaltung eigener Geschäfts- und Wissensprozesse insbesondere solche in Kooperationen. Darüber hinaus präsentierte der Vorsitzende der VEMAS Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen Entwicklungspfade, Parallelen und wechselseitige Auswirkungen für Präzisionsmechanik und Maschinenbau. An der anschließenden Expertendiskussion zum Thema „Marktentwicklung und personelle Herausforderungen für die Branche Präzisionsmechanik und Feinwerktechnik“ nahm auch ein Vertreter der Glashütter Uhrenmanufaktur A.Lange & Söhne teil.
Es wurde vereinbart, auch künftig den Austausch und Dialog zwischen Unternehmen, Branchen und Unternehmensnetzwerken fortzuführen.
6. Bärensteiner Gespräche 19. November 2009
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